Absichtserklärung von Grundstückseigentümern
Ich bin ein unfreiwilliges Mitglied in einer Jagdgenossenschaft und muss die Tötung von Tieren durch Jäger sowie jagdliche Einrichtungen auf meinem Grundstück dulden. Auch ich werde auf Austritt aus der Jagdgenossenschaft klagen, sobald der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte feststellt, dass die zwangsweise Eingliederung in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt.
Austritt jetzt!
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Wolfgang Spitzlay, Angestellter, Mainhardt
Begründung: Als Tier- und Naturfreund, Aiderbichler sowie als Initiator eines im Aufbau befindlichen kleinen Gnadenhofes bedarf es wohl keiner weiteren Begründungen.
Birgit Poller, Angestellte, Mainhardt
Begründung: Auch für mich bedarf es keiner weiteren Begründung - siehe Wolfgang Spitzlay.
Frank Schlimbach, Pensionär, Sulzhof 3
Begründung: Ich lehne die Tötung von Tieren aus ethischen und religiösen Gründen grundsätzlich ab. Aus diesem Grund verzichte ich auch auf Fleisch, Fisch, Gelatine, Kälberlab usw.
Ger Langedijk, Brinkum (Meerhausen)
Begründung: Ich bin Jagdgegner und wünsche daneben selber frei über unser Grundstück zu verfügen. Es gibt schon seit 1999 eine Urteilsverkündigung von dem Europäischen Gerichtshof, worin steht, dass jeder Eigentümer das Recht hat, selber frei über sein Grundstück zu verfügen. Bisher hat Deutschland diese Urteilsverkündigung abgelehnt.
Hans-Willi Doll, Gärtnermeister, Haus Eilen, e-mail: GutEilen@aol.com
Begründung: Ich lehne die Jagd aus ethischen Gründen ab und kann nicht länger zusehen, wie Menschen, die nichts auf meinem Grundstück zu suchen haben, dort Tiere aus niederem Beweggrund töten.
Dagmar Veltkamp, Selbstständig, Viersen
Begründung: Ich lehne es grundsätzlich ab, dass Tiere auf meinem Grundstück gejagt und getötet werden. Außerdem habe ich bereits erfahren, dass um einen Fasan zu erwischen, auch auf mein Haus geschossen wurde.
Michael Antal, Beamter, Serno
Begründung: Schon dass man eine Begründung finden soll, wenn man die Jagd auf seinem Eigentum nicht akzeptiert, ist inakzeptabel. Woher nehmen wir das Recht, Tiere ohne Not zu töten?
Marianne Gruber, Kleinwalddorf
Begründung: Ich lehne aus ethischen Gründen die Ausbeutung und Tötung von Tieren strikt ab.
Hermann Gampe, Nachhilfe- und Gitarrenlehrer, Erlenbach-Tiefenthal
Begründung: Seit drei Jahren besitze ich einen kleinen Wald im Nordspessart, Gemarkung Aura. Gleich zu Beginn habe ich Jäger durch ein Schild am Grundstücksrand darauf hingewiesen, dass die Jagd hier ausdrücklich gegen den Willen des Eigentümers geschieht. Das Schild wurde herausgerissen, ebenso wie ein weiteres Schild ähnlichen Inhalts im Wert von 150.- EUR! Nun werden die Jäger schon richtig kriminell! Selbverständlich habe ich Anzeige erstattet wegen Diebstahl! Seit 28 Jahren bin ich Vegetarier. Ich brauche weder Jagd noch Tierkadaver und schon gar keine schießwütigen Zeitgenossen im Wald.
Christina Homburg, Krankenschwester, Bischofsgrün
Begündung: Wir haben ein 4 ha-Wiesengrundstück, das direkt an den Wald grenzt - dieses Grundstück soll Lebensraum für unsere Haus- und Nutztiere sein und für andere Tiere, die sich dort ansiedeln - ich bin seit 20 Jahren aus ethischen Gründen Vegetarier und will nicht, dass auf meinem Grund und Boden Tiere von Menschen getötet werden, die das Töten als Hobby betreiben! Durch die Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft fühle ich mich beschmutzt - das ist derartig konträr zu meiner Lebenseinstellung, die die Fürsorge für Mensch und Tier beinhaltet, dass ich mich in meinen Menschenrechten verletzt fühle! EINE EINZIGE Ausnahme würde ich durchgehen lassen - Bei Verkehrsunfällen verletztes Wild - da ist es eine Frage des Tierschutzes, diese Tiere zu erlösen, sprich, ihnen den berühmten Gnadenschuss zu geben.
Ramona Michalke, Tierpsychologische Verhaltenstherapeutin, Nauen
Begründung: Es ist eine Schande, dass man als Bürger dieses Landes wie Nutzvieh in schlechter Haltung ungeachtet und ausgebeutet ist. Es ist unakzeptabel, dass die Regierung dieses Landes seine Bürger, für die sie sich eigentlich einsetzen soll (nicht gegen die Bürger!), einfach einer kranken, pervers mordlüsternden Minderheit überlässt. Es ist eine Schande, dass Deutschlands Regierung sich anmaßt, ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes ungeachtet zu lassen. Wo soll das noch enden?
Petra Mink, Pferdezüchter, Silberstedt
Begründung: zu gefährlich für meine Pferde die auf den bejagten Flächen laufen
Josef Rosner, Architekt, Osterhofen
Begründung: Unser Grundstück liegt im Grenzgebiet zweier Jagdgenossenschaften. Ich lehne es ab, dass von allen Seiten auf unser Grundstück geschossen wird. Erst im Dezember 2008 wurde ein Kitz erschossen, wobei unser Haus in der Hauptschussrichtung lag.
Deshalb trete ich auch politisch - Kreisrat und Bundestagskandidat für die Grünen dafür ein, die Hobbyjagd abzuschaffen und ein professionelles Wildtiermanagement unter ethischen Grundsätzen einzurichten.
Illustriert mit meinen Karikaturen habe ich auch das satirische Buch eines Berufsjägers a.D. - www.Vitruan.de
Barbara Kemper, Betriebswirt grad., Menden NRW
Bin seit über 20 Jahren aktiv im Tierschutz und Vorsitzende eines Tierschutzvereins mit angeschlossenem Tierheim. Durch Erbe von meinen Eltern besitze ich seit vielen Jahren ein Waldstück und war dadurch automatisch weiter in der Jagdgenossenschaft.
Martin Schmidt, Landwirtschaftsmeister
Ich lehne die Jagd auf meinem Grund und Boden ab. Die Bejagung auf Privatgrundstücken verstößt meiner Meinung nach gegen das Grundgesetzt. Mensch und Tier werden durch verantwortungslose Jäger einer ständígen Gefahr ausgesetzt.




