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Protest gegen Zwangsbejagung


Seit über zehn Jahren besitze ich ein Hanggrundstück – bewachsen mit Eichen und Büschen, 2000qm – in Gadheim / Güntersleben bei Würzburg. Da an die obere Grundstücksgrenze eine Agrarwüste, an die untere ein verschmutzter Bach ohne jegliches Leben anschließt, betrachtete ich dieses Grundstück immer als Schutzraum für Tiere.

Nachdem ich jetzt zufällig erfahren habe, dass sich Jäger das Recht nehmen, in meinem Eigentum zu jagen und zu töten, kann ich mir jetzt einige Geschehnisse erklären:

- Am oberen Ende des Grundstücks wurde die Buschreihe immer offen gehalten

- Letztes Jahr wurde Zementerde abgeladen, wohl um eine Rampfe zu schaffen, um das Eindringen für Drückjagden zu erleichtern

- Die vielen Mauern stürzen jedes Jahr teilweise ein, wohl hervorgerufen durch das Hetzen der Tiere durch mein Grundstück

Mein Verweilen in diesem Grundstück ist jetzt von großer Angst um meine drei Hunde begleitet, ähnelt doch einer einem Fuchs.

Die Begründung des Herrn Rumpel, untere Jagdbehörde, der Jäger sorge sich in meinem Grundstück um den Wildverbiss, kann ich nicht anerkennen.

Daher protestiere ich gegen eine zwanghafte Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft Güntersleben, da ich grundsätzlich gegen das Morden und Abschlachten von Tieren bin.

Ursula Becker
Würzburg, 5.3.07