"Herrmann gegen die Bundesrepublik Deutschland"
Berichterstattung über die Verhandlung
Der Fall "Herrmann gegen die Bundesrepublik Deutschland" (Application no. 9300/07) wurde am Mittwoch, den 30.11.2011 vor der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte verhandelt.
Die Bekanntgabe des Urteils kann 6 Monate oder sogar bis zu einem Jahr dauern.
Hier können Sie die komplette Verhandlung via Webcam ansehen
Hier sehen Sie einen kurzen Bericht in der SWR Landesschau
Lesen Sie dazu den Artikel „Die Jagd auf dem Prüfstanddes Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte“ von Dr. Christian Sailer [94 KB]
Hier lesen Sie Presseberichte über die Verhandlung:
Handelsblatt
Der Westen
Greenpeace Magazin
Verfassungsbeschwerde
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Magazin »Freiheit für Tiere" 1/2011 Darf der Staat über Gewissensentscheidungen von Bürgern, die sich auf das Grundgesetz berufen, hinweggehen, nur um die Jagd aufrechtzuerhalten? Verfassungsbeschwerde: »Keine Jagd auf meinem Grundstück!« Die Besitzer eines Eigenjagdreviers wollen die Jagd auf ihrem Grund und Boden ruhen lassen. Sie halten es mit ihrem Gewissen für nicht vereinbar, Tiere zu töten oder die Tötung durch Jäger in Auftrag zu geben. Nachdem der Antrag auf Ruhen der Jagd im Jahr 2006 von der zuständigen Behörde abgelehnt wurde, klagten die Grundstücksbesitzer durch alle Instanzen. Im August 2010 legten sie Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein. weiterlesen |
Leiden einer Jagdgenossin wider Willen
Der Artikel „Leiden einer Jagdgenossin wider Willen“ aus „DER WESTEN“ vom 5.9.2010 berichtet von der Klage einer Grundstückseigentümerin, die zwangsweise und gegen ihren Willen Mitglied in einer Jagdgenossenschaft ist und das Schießen und Tiere töten auf ihrem Grund und Boden nicht dulden will.
Lesen Sie den Artikel
mehr dazu
Kritik an der Jagd im SWR-Fernsehen
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SWR "Odysso - Wissen entdecken" vom 8.4.2010: Natur im Fadenkreuz Waidmanns Unheil 300.000 Hobbyjäger gibt es in Deutschland. Die kontrollieren den Wildbestand in unseren Wäldern und auf unseren Feldern. Aber: auch ein paar Tausend gut ausgebildete Berufsjäger gibt es in Deutschland. Die arbeiten zum Beispiel als Angestellte für einen begüterten Jagdherren. Und müssen ihm das Revier so herrichten, wie es dem Jagdherren gefällt. Auf der Odysso-Homepage weiterlesen und den Beitrag anschauen |
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Kritik an der Jagd Rund fünf Millionen Wildtiere werden jedes Jahr durch Jäger erlegt. Neben Wildschweinen oder Rehen werden beispielsweise auch Enten, Wildgänse oder Kormorane geschossen. Die Jäger argumentieren, sie müssten die Tierbestände regulieren und den Wald schützen. Neue wissenschaftliche Studien zeigen aber eindeutig: Jagd löst keine ökologischen Probleme sondern schafft sie erst... Auf der Odysso-Homepage weiterlesen und den Beitrag anschauen |
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Jagdgenossenschaft Wer einem Verein oder einer Genossenschaft beitritt, tut das freiwillig. Meistens jedenfalls. Denn wer in Deutschland ein Grundstück von unter 75 Hektar in einem Jagdbezirk besitzt, wird automatisch Mitglieder einer Jagdgenossenschaft – ob er will oder nicht. Viele wissen gar nicht, dass sie Mitglied sind, denn darüber wird man nur auf Anfrage informiert. Und bislang gibt es auch keine Möglichkeit, aus einer solchen Jagdgenossenschaft auszutreten oder die Jagd auf der eigenen Wiese zu verbieten. Auf der Odysso-Homepage weiterlesen |
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Broschüre zur Sendung Odysso vom 8.4.2010: Natur im Fadenkreuz http://www.swr.de/odysso/-/id=6221562/property=download/nid=1046894/ujct3e/Odysso_100408.pdf Rückmeldung an den SWR schreiben |
Bayerisches Fernsehen "Quer", 20.11.08
Halali für Haustiere:
Grundstücksbesitzer grenzen Jäger aus
Marie-Antoinette de Contes hat einen Hass auf Jäger: Sechs ihrer geliebten Katzen haben die bereits erlegt – und das könnte auf dem eigenen Grundstück passiert sein. Denn in Bayerns gilt das Reviersystem; und das besagt, dass auf jedem Grundstück, das in einem Jagdrevier liegt, auch herumgeschossen werden darf. Immer mehr Grundstückseigentümer aus Bayern wehren sich nun gegen diese Revierregelung, doch kein Gericht gibt ihnen recht. Und die Jäger pochen darauf, mit Büchse und Flinte einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege zu leisten.
Quelle: Bayerisches Fernsehen, Quer
querVideo: Halali für Haustiere: Grundstücksbesitzer grenzen Jäger aus








